Um 8:05 gingen wir von der Schule zur S-Bahn und fuhren mit der S3 von Langwied zum Stachus. Am Karlsplatz (Stachus) stiegen wir aus und Frau Fuß erzählte uns, wie der Name Stachus entstanden ist. Der Stachus heißt Stachus, weil es dort ein Restaurant gab, das so ähnlich hieß. Nun verglichen wir das Karlstor mit Bildern von früher. Aufgefallen ist uns, dass früher eine Straßenbahn und Autos durch dieses fuhren. Jetzt ist es eine Fußgängerzone. Wir sind durch das Neuhausertor oder Kalstor gegangen. Die Wände waren geschätzt 3m dick. Außerdem war früher eine Uhr an jeweils einem Turm angebracht, wo jetzt zwei Symbole stehen. Frau Fuß hat uns eine Geschichte erzählt. Am 15.9.1857 explodierte das Wohnhaus neben dem Karlstor. Dort wohnte ein Eisenhändler namens Rosenlehner. Er lagerte eine Ladung Sprengpulver. Dadurch wurde auch das Karlstor baufällig. Nun gingen wir weiter zum Platz, auf dem früher der Schöne Turm stand. Man kann nur noch den Umriss im Pflaster sehen. Dann sind wir die Straße entlang gegangen. Pötzlich stank es von einem Gulli. Es hat so gestunken, dass wir schnell in die Frauenkirche gegangen sind. In der Frauenkirche haben wir eine Geschichte vom Teufel gehört, der keine Fenster in der Kirche haben wollte, damit sich die Menschen gruseln und nicht dort hin wollen. Also hat der Ingenieur Säulen so vor die Fenster gebaut, dass man sie nicht sieht, wenn man in die Kirche schaut. Der Teufel war so wütend, dass er einen Fußtritt im Boden hinterließ. Wir haben uns in den Fußabdruck des Teufels gestellt. Man sagt heute noch, dass der Wind um die Kirche der Teufel ist, der sich vor Wut in Luft aufgelöst hat, als er bemerkte, dass er sich geirrt hatte – die Kirche hatte doch Fenster. Wir standen am neuen Rathaus und schauten uns das Münchner Kindl an, das ganz oben auf der Spitze steht. Wir haben auch den neuen und den alten Teil vom Rathaus gesehen. Der neue Teil des Rathauses sieht sehr alt aus. Anschließend sind wir zum Alten Hof gegangen und machten da Brotzeit. Jetzt kam die Sensation, denn wir stiegen den Alten Peter hoch. Wir sind 12-13 Stockwerke nach oben gegangen. Es waren 306 Stufen. So einen schönen Ausblick zu haben, dafür hat es sich gelohnt. Dann sind wir die Treppen nach unten gegangen. Es war sehr anstrengend. Wir fuhren mit S- Bahn und Bus zurück. (aus verschiedenen Beiträgen zusammengestellt)

Das könnte Sie auch interessieren:

Schöne Ferien!
Wir waren zu Gast!
Die Schäferwiese läuft sich fit

G. Fuss