„Das Weltall ist ein unglaublich großer Raum, der vor Millionen von Jahren entstanden ist. Wahrscheinlich entstand dieser Raum aus einem sehr kleinem Staubteil, das explodierte und dort, wo vorher nichts war, entstand danach ein unendlicher Raum […]“

Mit ähnlichen Fragen und Vorstellungen zum Thema „Weltall“ begann das großartiges Projekt „Weltraum und Planeten“ in den Klassen 3a und b. Wissbegierig beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler in einer Stationenarbeit mit verschiedenen Themen, beispielsweise erstellten die Kinder Planeten-Steckbriefe, lösten Rätsel, klärten Begrifflichkeiten und gestalteten außergewöhnliche Außerirdische. Fächerübergreifend malten die Kinder ausgesprochen schöne Bilder der einzelnen Planeten. Auch in Deutsch entstanden sehr lustige Geschichten über Kalle, den ersten Hund im Weltall.

Aber lies selbst nach, was Kalle im Weltraum erlebt!

Hund Kalle flog mit einem Astronautenteam ins Weltall. Heute durfte er die Rakete für einen Alleingang verlassen. Gut in seinen Astronautenanzug eingepackt, schwebte Kalle durch die Galaxie und konnte sich nicht sattsehen. „Wie klein und wunderschön doch unsere Erde wirkt!“

Plötzlich näherte sich ihm ein Ufo, das von einem einäugigen Wesen gesteuert wurde. Während Kalle noch hoffte, dass ihm das grüne Wesen freundlich gesonnen war, gab es einen Knall und das Ufo begann zu qualmen. Das grüne Wesen brauchte dringend Hilfe. Kalle nahm all seinen Mut zusammen und näherte sich dem Raumschiff. Er sah, dass der Rauch vom Motor des Ufos stammte und deutete dem Außerirdischen durch Zeichensprache an, ihn abzustellen. Zum Glück verstand dieser, was er machen sollte und der Qualm ließ nach. Kalle band ein Seil an das kleine rauchende Raumschiff und schleppte es zu seiner Rakete ab. Seine Astronautenkollegen staunten nicht schlecht, als sie den Außerirdischen sahen. Dieser öffnete sein Fenster und rief freundlich: „Uhwa bei!“ Alle sahen sich ratlos an, als Kalle eine Idee hatte. Sofort machten sie sich auf die Suche nach einem Übersetzungsgerät und tatsächlich, im Lagerraum zog das kleine grüne Monster das Gerät aus einer Kiste. Hektisch schaltete der Hund es an und schon übersetzte es die flehenden Worte des Außerirdischen: „Könnt ihr mir bitte helfen mein Rauschiff zu reparieren?“ Ohne groß nachzudenken erwiderte Kalle: „ Na klar! Auf zu Schrottis Schrauberwerkstatt auf den Saturn!“ Er zog das Raumschiff in seine Rakete und sofort düsten sie los. Angekommen, schleppten sie das kaputte Raumschiff in die Werkstatthalle. Dort gab es aber leider nicht genügend Schrauben. Der freundliche Mechaniker fragte vorsichtig: „Könntet ihr mir vielleicht ein paar Schrauben aus der Lagerhalle auf dem Ring des Saturns holen?“ Gesagt, getan. Sie brauchten eine Weile, um die Halle zu finden, aber auch diese Aufgabe meisterten sie. Endlich standen sie in der überdimensionalen Lagerhalle voll Schrott. Doch, was war das? Auf einmal hörten die Reisenden ein komisches Geräusch. Verängstigt fassten sie die dringend benötigten Ersatzteile und sahen im Dunklen acht furchteinflößende Augen. „Ich habe solche Angst! Rennt so schnell ihr könnt!“, schrie das ängstliche Hündchen in den immer größer wirkenden Raum. Die Kameraden rasten in Lichtgeschwindigkeit in Richtung Ausgang. Doch auf ihrer Flucht kreuzte ein weiteres seltsames Wesen ihren Weg. Sie trauten ihren Augen nicht. Vor ihnen stand ein Alien, das genauso aussah, wie das grüne freundliche Monster mit dem einen Auge. Der neue Außerirdische lächelte sie mit einem breiten Grinsen an und in diesem Augenblick rannte der neu gewonnene grüne Freund in dessen Arme.

Kurzerhand stellte sich mit dem Übersetzungsgerät heraus, dass das angsteinflößende Monster der Vater des vermissten Alien mit dem kaputten Raumschiff war und die Familie gemeinsam die verlorene Tochter suchte. Überglücklich knuddelten und kuschelten sie, während das kaputte Raumschiff repariert wurde. Daraufhin flogen alle gemeinsam auf dem Planeten der grünen Wesen und sie feierten ein großes Wiedersehensfest. Nach einer gelungenen Sause beschloss der abenteuerlustige Kalle, auf dem Planeten zu bleiben. „Was ich wohl alles entdecken werde…?“

(Laura und Tom)

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